Verdiengsdt

 Posted by: braan on Monday, July 28, 2003 - 19:06
Jedes Museum bekommt den Museumsdirektor, den es verdiengsdt. Soll heissen: Jedes Bürgerthum bekommt die Stadt die Kultur die Instition das Direktorium Ze Direktorat wngsnndsngt vvvdddngggggssssddddd. Warum ist das so, und inwieweit idt The Thing "CMS" ein Indikator für jenes urbane Desinteresse, das uns die ganze Scheisse einbrockt?

Eine Stadt "Frankfurt" als Zentrum von Desinteresse, Desintegration, Desintegrität und desolater Dissonanz, ein Rauschen im Einklang mit den Motiven des Rückzugs in die Privatsphäre. Haben die jungen Menschen nichts aus der Vergangenheit gelernt? War das Scheitern der 68er an der Generation ihrer volkssturmerprobten Väter kein Leerstück, seine Lehren zu ziehen? Machen die JETZT-Menschen nur noch und wieder und ausschliesslich auf Wirtschaftswunder? Verwunderndt, verwundet schnuppert der Geist der Geschichte an den glitzernden Türmen, die erklommen werden von nicht:todesmutigen, sondern sicher angeseilten jungen Gipfelstürmern, deren erste Sorge der Alters-Vorsorge, -Versorgung gilt. Und da gibt es keinen Aufschrei, wenn der Parasit der Institutionen mit Geldgeschulde die Stadt verlässt, dieser noch ein Schimpfwort hinterherjagt und ein neuer Kommt, denn neue Besen brauchen nicht zu kehren - sie konnten Schmutz beziehen durch die unbequeme Position. Ererbt sind ästheisches Urtheil von den Vorgängern, ein Zugereister kann nur so sein Urteil objektiv bildnern lassen, eine feindlich-freundliche ÜBERNAHME DER STRUKTUREN, NICHT DER GEWACHSENEN, DER GEWACHSTEN glitschen glitschigen die Körpersäfte sprechen ihr Spiel und ihre Regel. Alles wird zu Brei, ein Brei, ein retro-sozialistischer Einheits-Brei, Kunst ist Kommunikattion ist Kunst ist eine subtile, doch triviale Ökonomie der gegenseitigen Bestätigung in einer Zeit der Stagnation, in der es keine Auf- und Abwertungen gibt: Die Systeme beschränken sich auf das Gewähren von zwei Zuständen: Drin und Draussen´. Die Werbung ist das Bild dafür, nie war es treffender: ich bin "DRIN" - in und out; das binäre System legt sich über ein ehemals analoges, vielschichtiges Gewusel der kleinen und kleinsten Tauschhändel. Aufgepfropft: ICH entscheide.

Keiner schreibt hier was. Ist ja auch egal; der Beck, der ist ja selber schuld. Was, noch einer? - ICH FÜHLE MICH GESTÖRT! SCHMEISST IHN RRAUSS!! Nein, ich meöchte Ausschliesslich Ankündigungen zu Galerie-Eräffnungs-Sekt-Umsonst-Gedienggsdtte. meine Entschuldigung, die gesellschaftliche Legitimation des Grund-Rauschens, ohne das hier nichts mehr geht. Aber was geht noch? Nichts. Rauschen. Stille. Die Leere.

 

 

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Comments

Mir zur Feier
by stbeck on Jul 28, 2003 - 07:30
(User info | Send a Message) http://www.thing-frankfurt.de

Bazon Brock hat glaub ich mal vorgeschlagen ein "erntedankfest" zu veranstalten für all die schlechten künstler, die helfen, die guten besser wahrzunehmen.
Ein vorschlag zur güte?
Das ganze könnte von der agentur kahouse und der frankfurter wirtschaftsförderung organisiert werden. Alle kittelmänner sollen kommen.



Re: Mir zur Feier
by Guest on Jul 28, 2003 - 11:12

Die Künstler, die guten wie die schlechten, sind doch eh nur da, um eine Wahrnehmung der Kuratoren möglich zu machen. Also sind im geschlossenen System der Kunst die Kuratoren die Nicht-Künstler. Bis zu dem Tag, als Kittelmann kam und Rehberger auf den Leim ging.