> Stadtrat Dr. Hans-Bernhard Nordhoff (SPD)
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> “Kultur für alle" in der Europastadt Frankfurt und im Wirtschaftsstandort Rhein-Main bedeutet, Schwerpunkte für Qualität zu setzen, die kreative Potentiale im Gemeinwesen Stadt kontinuierlich zu entwickeln und internationale Kooperationen aufzubauen, die neue Standards in der Republik definieren. Geteilte Finanzierung ist doppelte Freude. Es gibt keine Alternative zur öffentlich-privaten Partnerschaft.
Ich dachte, dieses "kultur für alle" wäre mal aus der einsicht entstanden, dass frankfurt eine kulturelle wüste ist, und dass man was tun müsste, um firmen anzusiedeln oder zu halten.
Jetzt heisst es auf einmal, es gäbe "keine Alternative zur öffentlich-privaten Partnerschaft", was ich so lese, wie: "es gibt keine kultur, wenn du firma nicht etwas beisteuerst". Also, wenn ich eine firma wäre, käme ich mir verarscht vor. Warum soll ich denn hier hinkommen oder bleiben, wenn ich für den wert (oder erhalt) des standortes auch noch bezahlen soll.
Es wird ja viel von kultur als "weichem" standortfaktor geredet, aber irgendwie scheint die stadt, die ja den höchsten gewerbesteuersatz der republik hat, nichts dafür ausgeben zu wollen. War das nicht mal DAS argument, dass man sagte, wir müssen euch soviel steuern abknöpfen, weil wir ja theater, oper, ballett, museen etc hinstellen?


