Eine im wahrsten Sinne des Wortes Denkhorizonte eröffnende Bemerkung zum Thema "Freiheit" stammt nämlich aus einem Interview, welches Herr. K., a.k.a. "Der Professor aus Heidelberg" (Herr S., den derzeit allgemein mal wieder sehr beliebten Anti-Intellektualismus wie so oft toppend, aber offensichtlich in Unkenntnis darüber, dass der vermeintliche Gegner mindestens in diesem Punkt voll und ganz seiner Meinung ist) der ZEIT [1] gegeben hat.[2]
Wo ziehen wir die Trennlinie zwischen Statusgleichheit aller Menschen und Freiheit? Ich entscheide mich im Zweifel für die Freiheit. Der eine arbeitet Tag und Nacht und wird reich an Geld, der andere philosophiert Tag und Nacht und wird reich an Gedanken. Dieser Unterschied soll sein. Wer ihn nicht erträgt, erträgt die Freiheit nicht
Aber bitte nicht zu lange drüber philosophieren. Sonst bleibt heute abend womöglich die Küche kalt.
Ausgeworfene Anker:
[01] www.zeit.de (Ausgabe Nr. 37/2005)
[02] www.zeit.de/2005/37/Wahl_Interview?term=Kirchhof

