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Adorno als Kunst im öffentlichen Raum (eine Einladung)

02. November 2004 - 14:36

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie sind unserem Aufruf, zum Thema Kunst im öffentlichen Raum/Vandalismus gefolgt und hatten uns Ihre Meinung zu dem zerstörten Denkmal am Theodor W. Adorno-Platz mitgeteilt.
Inzwischen steht der Termin für die angekündigte Veranstaltung zu diesem Thema fest und wir möchten Sie herzlich dazu einladen. Wir bedanken uns noch einmal für Ihr Interesse und hoffen auf eine spannende Diskussionsveranstaltung mit möglichst vielen unterschiedlichen Teilnehmern.

Mit besten Grüßen
i.A.Isabell Stevanovic
Amt für Wissenschaft und Kunst
Brückenstraße 3 - 7
D - 60594 Frankfurt am Main
Telefon ++49-(0)69-212-36325
Telefax ++49-(0)69-212-37859
e-mail isabell.stevanovic@stadt-frankfurt.de
www.kultur.frankfurt.de




Kunst im öffentlichen Raum und Kunstvandalismus

Podiumsdiskussion anlässlich des beschädigten Adorno-Denkmals

Das Amt für Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit der Staatlichen
Hochschule für Bildende Künste - Städelschule - lädt ein zu einer
öffentlichen Diskussionsveranstaltung am

12. November um 18.30 Uhr

in der Halle der Städelschule, Dürerstraße 10, 60596 FrankfurtMain

Gäste und Experten sind zu Vorträgen eingeladen und diskutieren über das
Thema Kunst und Kunstzerstörung im öffentlichen Raum.

Teilnehmer:
Prof. Dario Libero Gamboni (Université de Genève, Autor u.a. des Buches
"Zerstörte Kunst")
Prof. Walter Grasskamp (Akademie der Bildenden Künste, München, Hrsg. u.a.
des Buches "Unerwünschte Monumente)
Prof. Daniel Birnbaum (Direktor der Städelschule, Frankfurt/M)
Udo Kittelmann (Leiter des Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/M.)
Rudolf Schmitz (Redakteur und Kunstkritiker, Hessischer Rundfunk)
Vadim Zakharov (Künstler, Entwurf des Adorno-Denkmals)
Moderation: Dr. Klaus Klemp (Leiter der Abteilung Kultur, Amt für
Wissenschaft und Kunst, Frankfurt/M.)

Informationen: Ursula Heck, Amt für Wissenschaft und Kunst, Brückenstr. 3-7,
60594 Frankfurt am Main, Tel: 069-212-3 56 84, Fax: 069-212-3 78 59, e-mail:
ursula.heck@stadt-frankfurt.de

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4 Kommentare

Re: Adorno als Kunst im öffentlichen Raum (eine Einladung)

stbeck - 04. November 2004 - 15:49

Ich finde es ja doch seltsam, dass die stadt in form eines öffentlichen aufrufes um die meinung der bürgerInnen ansucht, dann aber eine versammlung anberaumt, in der ihnen sogenannte "experten" vorgesetzt werden.

Traut die stadt den bürgerInnen nicht zu, letztlich selbst in der angelegenheit entscheiden zu können?

Re: Adorno als Kunst im öffentlichen Raum (eine Einladung)

04. November 2004 - 22:18

das ist symptom der hilflosigkeit im umgang mit der ambivalenz, die jeder akt der zerstörung, sei es durch die wilden, sei es durch die institutionen und ihrer amtsträger entbirgt. es ist ja auch die gleich stadt, die das nizza transfer dem erdboden gleich machen in die hölle nach nieder-eschbach verlegen will. weil da die kinder aus dem bahnhofs- und gutleutviertel zum spielen hinfahren. also scheiss doch auf das denkmal; der adorno hat genug bücher geschrieben, als dass jedes aufgebaute und wieder abgebaute denkmal ihm irgend schaden könnte. und wäre lieber mitglied beim skateboardclug geworden.

Re: Adorno als Kunst im öffentlichen Raum (eine Einladung)

04. November 2004 - 23:07

was ist nizza transfer? Ist das dieses schicke restaurant?

Re: Adorno als Kunst im öffentlichen Raum (eine Einladung)

05. November 2004 - 01:00

nee, die alte rollschubahn weiter westlich. ist ein kunstprojekt (gewesen), wurde von städel-leuten zu einem skateboardpark umgebaut.


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