SU´`GAR

 Posted by: Xlipuelp on Thursday, July 01, 2004 - 11:44
Blick über den Tellerrand von nem ehemaligen Frankfurter in BaWü <www.wand5.de/movo/uploads/1088367347.gif>;

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Ausgabe August 2003: < Home > < Impressum > < sonnendeck - stuttgarter kunstnotizen >

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...eine Stadt zwischen Wald & Reben mit einer der größten Anzahl von kunstvermittelnden Einrichtungen aller ART der WELT auf minimalstem Raum.*

von Hanns-Michael Rupprechter

<IMG border=0 height=132 src="sonnendeck - sonnenbrand-Dateien/sugar.gif" width=540>

Zieht man einen Kreis mit Radius r = 15 km um das Stuttgarter Gemeindezentrum, so ist innerhalb dieses Kunstkreise(l)s eine äußerst große Anzahl von kunstvermittelnden Einrichtungen aller ART zu finden; (von kleinen und feinen bis hin zu solchen mit großen Ansprüchen oder gelegentlich auch höchstem Niveau), was nicht unbedingt – es muss immer wieder gesagt werden – eine Frage des Kapitaleinsatzes ist. Nirgendwo auf der Welt lagert eine derartige Konzentration und harrt ihrer Entdeckung – wie der vor lauter Bäumen ungesehene Wald.
Dieser Kunstproduktions- und Kunsterlebnisraum, dieser Ozeanriese, dieses wunderbare Kapital kann mittels Sonnendeck besser und genauer als Traumschiff wahrgenommen werden. Damit dieses noch vorhandene Traumschiff sich nicht zur Fata Morgana wandelt, muss der vorhandene kommunale Förderungsanteil am Kunstkapital der Gemeinde optimal eingesetzt und auch erhöht werden. Ohne Labor, Experiment und Forschung vergammelt die Karre, da nützen auch kunsthallenartige Aufbauten nix mehr. Dann dümpelt der Dampfer bewegungslos vor sich hin und kann nur noch zur Selbstbeweihräucherung genutzt werden, bis er endgültig verschrottet wird. Das ist teuer. Institute oder Ausstellungen mit 100 EUR pro Besucher zu subventionieren, kann sich auch Stuttgart nicht mehr leisten.
Was sich Stuttgart auch nicht leisten kann, ist die Konversation im Bereich der Kunst gar nicht oder mit 1–5 EUR pro Besucher zu fördern. So kann Stuttgart nicht zu Sugar raffiniert werden. Dann stirbt der Esel kurz bevor ihm beigebracht wurde, nix mehr zu essen.


* leicht abgewandelte These von Herbert Wehner, erstmals präsentiert zur Eröffnung der Ausstellung "STUTTGART" im damaligen Kunstverein Alpha - JETZT e.V., Mi, 9. April 1997, 20 h, gelegentlich in der Region wiederholt postuliert und bis heute unwiderlegt. Mit normaler Bebilderung vom Suppenrand


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SU´`GAR | 2 Comments

Comments

Re: SU´`GAR
by Guest on Jul 01, 2004 - 05:10

stuttgart ist keine stadt, sondern ein symptom.



Re: SU´`GAR
by Xlipuelp on Jul 03, 2004 - 02:09

präziser s hat was aber ma was net was