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Pressekonferenz - Kunst auf dem Museumsuferfest

14. August 2002 - 18:37

Die Pressekonferenz zum Projekt „Zeitgenössische Kunst zum Museumsuferfest“ fand am 6. August in der Cafeteria des Kunstvereins mit einer Preview statt. In beschaulicher Runde zeigte das Künstlerduo (Alexandra) Duwe / (Holger) Wüst ihre in diesem Jahr realisierte Videoarbeit, die am 23.-25. August während des Museumsuferfestes an die Außenfassade der Schweizer-National projeziert werden soll.

Die Videoinstallation mit dem Titel „kenneth lay says: i trust in god and the free market“ greift ein Zitat von Kenneth Lay auf, der Ende letzten Jahres als Firmenchef des in Konkurs gegangenen amerikanischen Energiekonzerns Enron bekannt wurde. Im Zuge dieser bis dahin größten Finanzpleite in der Geschichte der USA kamen skandalöse Machenschaften ans Tageslicht.
Ausgehend von dieser Aussage stellt das Künstlerpaar Duwe / Wüst die meist kreativ klingenden Slogans von 120 Unternehmen mit dem zugehörigen Firmennamen zu einem Satz in direkter Rede zusammen. Diese Sätze werden mit einem Videobeamer nacheinander im Old-School-Computer-Schrifttyp und grünen Lettern auf die Gebäudefassade „getippt“. Dazu vernimmt man (zumindest während der Pressevorführung) Tippgeräusche, die die Idee der unmittelbaren manuellen Eingabe verstärken sollen. Die Eigenbewerbungen von Firmen wie „Microsoft says: where do you want to go today“ oder „IBM says: solutions for a small planet“ erhalten durch diese Präsentationsform den Status einer aktuellen Nachricht, wie man sie vom Börsenticker kennt, oder eines geltenden Statements und verlieren ohne zugehörige Bilder und Logos ihre sonst verständliche Botschaft.
Im Pressegespräch erklären die Künstler, daß sie ihre Arbeit als Kritik am Kapitalismus verstehen und am Kultursponsoring von Unternehmen, die das Sponsoring ausschließlich betreiben, um ihr Image aufzupolieren. Sie sehen ihre Videoarbeit zudem als Kritik an der Massenveranstaltung Museumsuferfest, an den Machenschaften der Banken und an der Börsenhauptstadt Frankfurt.
Obwohl die Videoprojektion „kenneth lay says: i trust in god and the free market“ von Duwe / Wüst formale und ästhetische Qualitäten besitzt, kann sie inhaltlich nicht ganz überzeugen. Zu verallgemeinernd und plakativ wirkt es, sich nur die börsennotierten Konzerne herauszupicken, welche dann als Krebsgeschwür des Kapitalismus herhalten müssen. Die kritische Auseinandersetzung mit dem (kapitalistischen) Staat, mit der sich beispielsweise Andreas Siekmann in seiner Kunst auseinandersetzt, ist da überzeugender und ausgereifter.
Unverständlich bleibt, was ein Massenspektakel wie das Museumsuferfest mit zeitgenössischer Kunst zu tun hat. Wird diese überhaupt in dem Neonlicht-Terror als solche wahrgenommen? Duwe / Wüst sagen dazu, daß ihre Arbeit nicht unbedingt auffallen muß, und daß die meisten Menschen zeitgenössische Kunst sowieso nicht wahrnehmen oder einzuordnen wissen. Ob sie Recht haben, oder nicht, zeigt uns demnächst das Licht!

Die Vernissage findet am 22. August um 22 Uhr vor dem Gebäude des Filmmuseums statt.
Informationen und Bildmaterial gibt es unter 069-706206 (Meike Behm) oder meikebehm@yahoo.de.
Führungen werden angeboten.

Note: Siehe auch unter "forum" --> Was ist politische Kunst?

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6 Kommentare

Re: Pressekonferenz - Kunst auf dem Museumsuferfest

stbeck - 15. August 2002 - 17:26

"Sie sehen ihre Videoarbeit zudem als Kritik an der Massenveranstaltung Museumsuferfest, an den Machenschaften der Banken und an der Börsenhauptstadt Frankfurt."

Also, das soll mir mal einer erklären, wieso das eine Kritik sein soll. Vor allem an Frankfurt. Komischerweise sind ja die Unterstützer allesamt von der Stadt Frankfurt bezahlt. Wenn, dann wäre das ja auch eine Kritik an ihnen. Und wäre aber eben der interessante Punkt herauszu arbeiten.

Upgrade your life, Birnbaum!

Re: Pressekonferenz - Kunst auf dem Museumsuferfest

16. August 2002 - 11:12

Es ist eben doch immer das alte Problem, dass manche Leute Gesagtes nicht richtig wiedergeben können. Deshalb hier einige Berichtigungen:
Die Arbeit richtet sich in keinem einzigen Punkt gegen das Museumsuferfest als Veranstaltung ansich, da jegliche inhaltliche Kritik daran uns mitnichten interessiert. Gleichwohl versucht man als Künstler bei der Aufgabe, seine Arbeit während einer solcher Veranstaltung zu präsentieren, sich Gedanken zu machen, inwieweit man intelligent und keineswegs affirmativ darauf eingehen kann.
Viel interessanter wäre es doch gewesen, wirklich mal den Inhalt der Arbeit genauer zu durchleuchten. Die minimale Veränderung, die wir hier durchführen, indem wir das Ökonomische “ Es “ aus dem Haus heraus in der Metaphorik seiner Apologeten sprechen lassen,” just in time ” eingetippt, keineswegs einem Börsenticker gleich, sondern in einer
sprachähnlichen Rhythmik. Dabei geht es entscheidend um die Inhalte dieser Aussagen, welche nicht mehr für ein Produkt oder die Firma werben, sondern nur noch reine Machbarkeitsphantasien aufzeigen: Die Welt unter der Ägide des Ökonomischen “ Es ” wird zum vermeintlichen
“ global village “.

Plakativ ist die Arbeit in der Tat, was formal sicherlich auch nichts Ungewöhnliches ist bei der Darstellung von Texten auf einer Hausfassade und somit auch nicht negativ konnotiert werden kann.

Aber der dickste Hund der Kritik soll ja noch folgen, nämlich, dass wir uns “nur die börsennotierten Firmen herauspicken”, die “ dann als Krebsgeschwür des Kapitalismus herhalten( !!!!! ) müssen”.
Die Stilisierung der kapitalistischen Konzerne zum Opfer unserer Arbeit kann uns nur ein gequältes Lachen entlocken.
Jeder weiss, dass die neoliberalen Verfechter des Postfordismus immer den Rückzug des Staates aus dem Ökonomischen beschworen haben, um die Oberhand bei Wirschaftsfragen den Transnationalen Konzernen zu überlassen. Jetzt in Krisenzeiten preisen alle den alten Keynesianismus, um sich so mit staatlichen Geldern zu konsolidieren, ohne auch nur einen Gedanken an die Arbeitnehmerschaft zu verschwenden. Kurzfristiges Denken, Taktieren, um in ad hoc Meldungen Gewinne auszuweisen, bleiben die Absichten der börsennotierten Firmen. Steuervergünstigungen haben nicht dazu geführt, neue Arbeitsplätze zu schaffen, ganz im Gegenteil: im Jahr 2001 wurden deutschlandweit 1,9 Mrd Überstunden geleistet.
Und bei all diesen Vergünstigungen haben es unsere Wirtschaftsbosse noch geschafft, nahezu schwindelerregend hohe Schuldenpakete anzuhäufen und das Vermögen der kleinen Anleger zu verspielen, während sich ihre Gehälter explosionsartig vergrößerten.
Hier zwei Beispiele:
- Der Abstand zwischen dem Gehalt eines Topmanagers zu dem eines Arbeiters ist binnen 2 Jahrzehnten vom 80-fachen auf das 531-fache gestiegen. Dies entspricht einem Gehaltsgefälle, wie es zuletzt um 1900 gemessen wurde.
- Die Schulden von Telekom belaufen sich auf € 67.3 Mrd., von Worldcom auf rund $ 40 Mrd.

Wer also, wenn nicht die großen Konzerne sind sind die Verursacher dieser Misere. Und im Ürigen haben die Börsen bei der Gewinnvermehrung der Firmen immer mehr an Bedeutung gewonnen.
Die meisten der ertagreichsten Firmen sind doch börsennotiert. Weshalb also der Vorwurf, dass wir nur diese benennen, wenn es sich in der Arbeit doch ostentativ darum dreht? Mit der Auswahl von ca. 120 Firmen weltweit, haben wir eine repräsentative Auswahl von Konzernen unterschiedlicher Geschäftsausrichtungen getroffen.
Und wem das noch nicht genug Argumente sind, hier noch ein paar Beispiele und Zitate:

-George Bush, der alles nur in Schwarz und Weiß einteilen kann, sieht beim Thema Bilanzierung plötzlich etliche Grautöne dazwischen.

-Eine Anekdote aus Zeiten unter der Regierung Kohl, April 1998: Bei einer Berlin-Exkursion der
Haushaltsexperten des Bundestages erlebten diese einen ausgelassenen Daimler-Benz-Chef Jürgen Schrempp. Bis zur Jahrtausendwende werde sein Unternehmen keinen Pfennig Ertragssteuer mehr zahlen, prahlte dieser beim Abendessen.

-Bei einem derzeit laufenden Präzedenzprozess um die Weiterbeschäftigung einer Auszubildenden, gegen die sich Siemens wendet, meinte ein Unterhändler des Münchner Siemens-Management vor dem Berliner Arbeitsgericht: “ Unternehmen sind dazu da, Gewinne zu machen, ohne Rücksicht auf die Menschen. “

-Johannes Rau zitiert Attac: Nur noch 10% des täglich um des Globus wandernden Geldes stammen aus der Erwirtschaftung von Dienstleistungen und Produkten. Die übrigen 90% sind reine Spekulationsblasen.

-Einfallsreichtum eines Jack Welch, Chef von General Electric: Rechtzeitig hat er sich
das Anrecht auf lebenslange Benutzung der Firmenjets zusichern lassen. Geld, das er auf den Firmenkonten deponiert hat, muss ihm jährlich mit 12% verzinst werden.

Und hier handelt es sich nicht um Einzelfälle!

Abschließend bleibt noch zu bemerken, dass unsere Arbeit sich keineswegs kritisch gegen Frankfurt richtet. Wir haben bei damaligem Pressegespräch lediglich erklärt, dass Frankfurt als europäisches Handelszentrum schlechthin der ideale Ort ist, um diese Arbeit zu präsentieren. Außerdem hat Frankfurt riesige Verluste durch den Rückgang der Gewerbesteuern erlitten, was auch damit zu tun hat, dass die Politik in zunehmendem Maße den Kotau vor der Wirtschaft machen muss. Dabei sollten wir Künstler uns im Klaren sein, dass diese Misere auch uns trifft, da immer weniger Fördergelder zur Verfügung stehen. Um so bemerkenswerter ist es, dass die Stadt Frankfurt bereit ist, ein solches Projekt zur Präsentation von Zeitgenössischer Kunst zu unterstützen. Und was das Museumsuferfest betrifft, so präsentieren sich, wie der Name schon sagt dort die Museen. Wieso also plötzlich der Vorwurf, dass sich die 4 großen Institutionen Zeitgenössischer Kunst auf diesem Fest ebenfalls engagieren?



Das Licht vermag uns einiges zu zeigen, manchen sogar den rechten Weg zu weisen. Doch nicht allen wird ein Licht aufgehen.
Vielleicht treffen wir uns ja demnächst beim Spargelstechen.

Duwe/Wüst

Re: Pressekonferenz - Kunst auf dem Museumsuferfest

stbeck - 16. August 2002 - 15:49

Liebe Duwe/Wüst,
vielen dank für diese erläuterungen.
Was die wirtschaftlichen daten angeht , die ihr da nennt, so stimme ich da völlig mit euch überein. Aber - was hat das mit kunst zu tun?

Wie ich schon an meiner kritik an der documenta 11 dargelegt habe, sehr ich da ein vollkommenes missverständnis, was die rolle von kunst betrifft.
Euere kritik am neoliberalismus schön und gut, aber worin unterscheidet sich euer vorgehen von indymedia oder attac z.b.? Die hätten das ebenso gut machen können.
Wenns dann nur beim formalen bleibt, also wie mans anbringt, dann ist das doch bloss noch grafik-design, oder nicht?
Ich frage mich, muss kunst nicht über die rolle von visueller kommunikation hinausgehen?

Politisch engagierte kunst (s.a. documenta) ist derzeit gerne gesehn, weil sie über die leere hinwegtäuscht, die der kunst zu eigen ist. Man neigt dazu von gewichtiger kunst zu sprechen, bloss weil sie gewichtige themen behandelt. Aber das ist ein kurzschluss.

Wie ich schon sagte, die arbeit wäre viel interessanter, wenn sie die rolle der institutionen miteinbezöge, die sie möglich macht. Also, z.b. die Schirn Kunsthalle hat sich die agentur Saatchi & Saatchi mit ins boot genommen, deren geschäftsführer dann was vom "erweiterten kunstbegriff" schwafelt, in dem sein unternehmen "auch" tätig wäre.
Da ziehts mir noch mehr die schuhe aus, als wenn ich was von verachzigfachung der managergehälter lese.

Ich denke, kunst darf nicht blind sein für die bedingungen, die sie ermöglicht. Es mag zwar was dran sein, dass sinkende gewerbesteuereinnahmen weitere förderungen für künstler erschweren. Aber erst einmal muss man doch mal sehn, wie die kulturpolitik hier in Frankfurt funktioniert. Immerhin waren 1.3 mio. Euro für die manifesta möglich. Meinen vorstellungen von kunstförderung, wie an andere stelle schon dargelegt, entspricht das in keinster weise.

Deshalb bleibe ich bei meinem vorschlag: "Hollein means more than great art"

Re: Pressekonferenz - Kunst auf dem Museumsuferfest

stbeck - 18. August 2002 - 20:08

"Außerdem hat Frankfurt riesige Verluste durch den Rückgang der Gewerbesteuern erlitten, was auch damit zu tun hat, dass die Politik in zunehmendem Maße den Kotau vor der Wirtschaft machen muss."

Also, das ist vielleicht eine tatsache, aber ich weiss nicht, ob die politik wirklich "muss". Geschieht das nicht eher in gegenseitigem einvernehmen? Gibt es auf staatlicher seite überhaupt nennenswerte widerstände gegen die unternehmen?
Wenn ich mal auf den tatbestand der freistellung von besteuerung von gewinnen aus unternehmensverkäufen hinweisen darf. Geht das nicht auf das konto unserer derzeitigen bundesregierung?
Und wenn der Herr Schremp keinerlei Ertragssteuer zahlen muss, wer hat ihm das erlaubt?

Worauf ich hinaus will, Duwe und Wüst, die Unternehmen, die Ihr da aufs Korn genommen habt, sind sicherlich keine frommen Lämmer, aber die Politik, und die Stadt Frankfurt im besonderen, ist auch nicht ganz das Opfer, als dass Ihr sie darstellt.

Es mutet daher schon etwas paradox an, dass ihr Euch von Leuten anstellen lasst, die zu 5/6tel Staatsangestellte sind. (Ich geh mal zu gunsten von Herrn Schafhausen aus, dass er noch zu Teilen vom Verein bezahlt wird.) Wie ich schon weiter oben in Bezug auf die Schirn schrieb, bandeln die doch allerheftigst mit der Wirtschaft an. Was hat den Saatchi zum Beispiel gemacht? Werbung für Ronald Reagan und Margaret Thatcher!
Es wäre schön, wenn Ihr auch darüber reflektieren würdet.

Re: Re: Pressekonferenz - Kunst auf dem Museumsuferfest

21. August 2002 - 11:07

Lieber Stefan Beck,

Du willst uns doch hoffentlich keine Diskussion darüber entlocken, wer in diesem Land die Gesetze macht und somit auch Schuld hat an dieser Misere. Trotzdem ist es doch ein Faktum, dass die Politik korrupt geworden ist und aus der willfährigen Anbiederung zunehmend eine Verpflichtung zu Zugeständnissen wird, da viele Firmen sonst damit drohen, ihren Firmensitz in ein anderes Land zu verlegen.
Aber mal ganz ehrlich, du solltest Dich schon bemühen, Argumente zu finden, die an der richtigen Stelle hebeln und uns hier keine Aussagen unterstellen, die wir so gar nicht formuliert haben. Das ist doch reine Rabulistik.
Dir gefällt die Arbeit nicht und das ist doch O.K., aber Du solltest uns deshalb nicht vorschreiben, wie wir zu reflektieren haben.
Als Künstler hat man doch immer das Problem, dass man zunehmend vereinnahmt wird. Soll man sich deshalb verweigern oder nur noch in unabhängigen Räumen ausstellen? Und wer oder was ist schon unabhängig? Du hattest mit Deinem Raum Multitrudi doch auch Geld der Hessischen Kulturstiftung erhalten. Sitzen dort nicht auch die selben Staatsangestellten in der Jury? Und was bitte ist der inhaltliche Unterschied zwischen dem Geld der Stadt und dem Geld der Hessischen Kulturstiftung?


Duwe/Wüst

Re: Re: Re: Pressekonferenz - Kunst auf dem Museumsuferfest

stbeck - 21. August 2002 - 17:29

(Powered by Hessische Kulturstiftung)

Liebe Duwe/Wüst,
also ihr habt doch damit angefangen von den wirtschaftlichen rahmenbedingungen zu sprechen und erklärt, dass die politik den "kotau vor der wirtschaft" machen müsse.

Ich hab tatsächlich auch geld von der Hessischen Kulturstiftung angenommen, aber das hat bei nir nicht dazu geführt, dass ich briefe mit dem stempel der Tourismus Congress GmbH und namensnennung von Hollein, Schafhausen, Kittelmann, Birnbaum verschickt hätte oder auf dem museumsuferfest präsent gewesen wäre.

Sicherlich ist es so, dass künstler immer stärker vereinnahmt werden, und da denke ich schon, dass das in der eigenen arbeit reflektiert werden sollte. Ich will euch das nicht vorschreiben, sondern bloss vorschlagen.......
Und ich denke auch, dass unabhängige räume einen sinn machen. Aber noch besser, erst gar nichts ausstellen. ---- Ende der Austellungskunst seit März 2000.


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