schauen sie mal, der lange in army-klamotten, hindenburgbart und baseball-mütze. davon ist nicht nur die baseball-mütze out. oder der mit dem roten vollbart. vollbärte sind erkennungsmermal jener gesichtlosen, die das handicap, gut sehen zu können, daran hindert, ihr antlitz mit hilfe eines brillengestells zu er-zeugen, wie es disk-jockeys zu tun pflegen. da ist nämlich alles ausser einem dj-bärtchen verboten, und alles, was weniger ist, auch. sehen sie die dicke mit den albernen pippilangstrumpfzöpfchen, die nicht seitwärts, sondern auf dem hinterkopf angebracht sind? sie führen das auge gerade zu auf das feiste gesäß in einer viel zu engen blue-jeans, an der nicht nur das blue-sein mega-out ist. oder den aggressiven wiesbadener familien-name-des-vadders in seinen militant angeökten sportsachen.
zum habitus gehört auch die haltung, die körper-haltung, wobei - von haltung ist oft nicht zu sprechen. der städelschüler an sich ist bereits eine infame behindertenverhöhnung, wenn er seinen kopf seitlich in den nacken presst und die zunge die unterlippe blecken lässt, anstatt einfach mal was brauchbares zu sagen. hfg-schüler machen das zwar auch, aber nur auf speed. dadurch werden sie zwar nicht besonders schnell, aber würden im exotarium nicht weiter auffallen. speed ist out: saufen, sabbeln, blecken, blasen.
ach ja; die beine. wenn sie besonders dicke beine hast und künstler werden wollen, tragen sie einen mittellangen glockenrock der großmutter, möglichst klobige bergschuhe und selbstgestrickte knieschoner, deren einer lässig zum knöchel hinabgleiten darf. darüber ein wollnes beduinenzelt und fertig ist das weltgewissen.
wollen sie mehr wissen?


