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gutleut15 :: überhaupt what dutch?
17. November 2006
überhaupt what dutch? | länderspiel 3 | 17.11.-17.12.2006
Hamid el Kanbouhi (MA/NL) | Servet Kocyigit (TUR/NL) |
Holger Nickisch (D/NL) | Duro Toomato (CRO/NL) | Marieken Verheyen (NL)
Kuratiert von Holger Nickisch (ARTWALK | Amsterdam)
Ausstellungseröffnung am Freitag, 17.11.2006 | 20.00 Uhr
Öffnungszeiten der Ausstellung nach Vereinbarung unter:
069.33088939 | 0179.4923075 | mail@gutleut15.com | www.gutleut15.com
Am 17.11.2006 wird die Ausstellung überhaupt what dutch? im gutleut 15
ausstellungsraum eröffnet. Sie ist der dritte Teil der internationalen
Ausstellungsreihe länderspiele, die sich künstlerischen Begegnungen mit
verschiedenen Ländern widmet, dort ansässige Künstler und/oder dort entstandene Projekte
vorstellt. Nach Island (saga länderspiel 1, März 2006) und Ungarn (r
ückewerz länderspiel 2, März/April 2006) folgen nun die Niederlande.
Beteiligt sind die Künstler Marieken Verheyen (NL), Servet Kocygit (TUR/NL), Hamid el
Kanbouhi (MA/NL), Duro Toomato (CRO/NL) und Holger Nickisch (D/NL), der die
Ausstellung auch kuratiert hat. Gezeigt werden Skulpturen, Videoarbeiten,
Fotografien und Installationen.
Aufgrund einer großzügigen Subventionspolitik, die sowohl dem individuellen
Künstler als auch einer breiten Skala an Institutionen galt, ist eine
kulturelle und ökonomische Gastfreiheit enstanden, die das kleine Nachbarland gerade
bei ausländischen Künstlern ausgesprochen populär gemacht hat. Seit den 1970er
Jahren hat sich diese Entwicklung positiv auf die einheimische Kulturlandschaft
ausgewirkt und dazu beigetragen, dass sich die Niederlande als internationale
Plattform für zeitgenössische Kunst profilieren konnten. Diese Entwicklung
kommentiert Charles Esche, Direktor des Van Abbe Museums, mit folgenden Worten:
In den Niederlanden wird die interessanteste Kunst schon seit einiger Zeit
von nicht-einheimischen Niederländern gemacht. (In: All that Dutch, Amsterdam
2005) So stellt überhaupt what dutch? neben einer niederländischen
Künstlerin gleich vier ausländische Künstler vor, die in den Niederlanden leben und
arbeiten.
Die Ausstellung kommentiert nicht nur die komplexe Frage nach nationaler und
kultureller Identität, sondern plädiert für die grenzenlose Unabhängigkeit
der Kunst und für die Autonomie des Künstlers.
Es sind weitere länderspiele mit Finnland und Italien geplant.
Die Ausstellungsreihe wird vom finale abgeschlossen, zu dem noch einmal
alle vertretenen Künstler zusammenkommen. Zu diesem Anlass soll außerdem der
Katalog präsentiert werden, der das Projekt mit Abbildungen der Exponate und
Ausstellungssituationen sowie (mehrsprachigen) Texten u.a. der verschiedenen
Kuratoren dokumentieren und in der Reihe A4 des gutleut verlag erscheinen wird
(Früjahr 2007).
Ort
Gutleutstraße 15 | D-60329 Frankfurt/Main
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