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Über Rainer Ganahl - 30.8.1995

30. 8. 1995

(W)iederh.: Ich kann nicht oft genug wiederholen, dass ich Rainer Ganahl als den wichtigsten (W)eibel-Schueler ansehe; einer der sich konsequent von der herrschenden Pixel- und Interaktiv-Mentalitaet abgewandt hat. (N)aechste. Seine derzeitige Koelner Ausstellung enthaelt einen auffaelligen Gegensatz: waehrend er sich im ersten Raum mit seinen (W)indows, auf die Waende gemalte Diagramme, unterkuehlt, zurueckhaltend und distanziert als einer derjenigen praesentiert, die die informationelle Verabeitung von Kunst am weitesten vorausgedacht und vorgesehen haben, stellt er sich in den anderen beiden Raeumen als aufmerksamer Gespaechspartner, Zuhoerer und Lehrer vor, dessen Ziel es ist, Nicht-Deutschsprachigen Deutsch zu lehren und von ihnen selbst ihre jeweilige (M)uttersprache zu lernen. Dies wird durch Videos und Fotos der jeweiligen (U)nterrichtssituationen dokumentiert, deren lapidare Aneinanderreihung in offenen Kontrast zu den genau kalkulierten (W)andmalereien steht. (A)ntwort: Die Ausstellung verlangt sehr viel ab; ihre Schwaeche liegt in fehlenden Vermittlung ihrer ueberaus wichtigen Inhalte. (S)top. (Stefan Beck)
Daten: Rainer Ganahl, Galerie Philomene Magers, Maria-Hilf-Strasse 17, 50677 Koeln, Tel. 0221-31 888 43. Bis 16. September.

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